
Regensburg
Die Stadt mit einer fast 2000 jährigen Geschichte, die Stadt des immerwährenden Reichstags, Bischofsstadt, Universitätsstadt, UNESCO - Weltkulturerbe, ist auch Heimatstadt des Kunst- und Gewerbevereins. Angesichts dieser Daten nimmt sich die 80. Jahresschau des KGV eher bescheiden aus. Und doch ist es etwas Besonderes, dass eben dieser Verein die 1926 begonnene Ausstellungsreihe "Jahresschau" (mit Ausnahme 1945) kontinuierlich ausgerichtet hat und mit Erfolg von Jahr zu Jahr Aktualität und Qualität steigern konnte.
Was kann der Verein leisten, wann stößt er an seine Grenzen?
Wie wichtig ist es finanziell unabhängig zu sein, modischen Einflüssen zu widerstehen und nicht vorschnell Trends zu folgen und bei all diesen Forderungen die Wirtschaftlichkeit nicht aus den Auge zu verlieren. Um diesen Ansprüchen gerecht werden zu können, ist die finanzielle Unabhängigkeit die uns das von der Vätergeneration anvertraute Anwesen Ludwigstraße 6 gewährleistet, unabdingbar Neben der Ausstellungstätigkeit und der Förderung der Kunstschaffenden ist dem Erhalt diese Hauses große Sorgfalt zu widmen. Zudem müssen die Vorstände des Vereins immer wieder Bilanz ziehen, die eigene Position überprüfen, Richtungen überdenken und Strategien neu festlegen. Hier ist die Gelegenheit, allen zu danken, die dem Verein vorstanden, dem Verein Profil gaben allen, die mit ihrem großen persönlichen Einsatz mithalfen, die Höhen und Tiefen des Kunst- und Gewerbeverein Regensburg zu bewältigen.
Wünschen wir uns, dass Kreativität und Stabilität den Verein weiterhin geleiten.
Alfred Böschl (1. Vorsitzender)