3 x Junge Kunst, Toni Kiss - Tanja Riebel - Clemens Söllner

11.12. - 31.12.2021

Die  Vernissage am Freitag, 10.12.2021 ist leider auf Grund der Corona-Auflagen abgesagt .
Die Ausstellung ist ab 11.12.2021 unter Auflage der 2-G Plus Regelung geöffnet

Einladung zur Ausstellung 3 x Junge Kunst

Texte zu den 3 Künstler*innen der Ausstellung 3 x Junge Kunst


CLEMENS SÖLLNER
1987         geboren in Tirschenreuth
2010 -2016     Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
2015        Ernennung zum Meisterschüler
Kontakt:
clemens.soellner@web.de
Instagram: @clemens_soellner_marquetry

„Was man nicht kennt, wird auch nichtvermisst“

 

TONI KISS

2016 –2017    Diplomstudium: Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste Budapest,         
                       Abschluss: Malerei und Kunstpädagogik, M.A.
2011 –2016    Diplomstudium: Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Budapest
2015               ERASMUS: Visuelle Kultur und Zeitgenössische Kunst an der Aalto Universität Helsinki

Kontakt:
antoniazsanett.kiss@gmail.com
www.works.io/antonia-zsanett-kiss
Instagram:  @tonikiss

„Sadistischer Charme trifft auf zynisches Lächeln; die Verkörperung einer Farce, kreiert aus verschiedenen Materialien.
Hauptsächlich dem zeitgenössischen Surrealismus entsprungen, sollen meine Werke eine implizite Kritik an unsere gegenwärtige Gesellschaft artikulieren. Die Motive stellen eine Synthese dar aus „sarkastischem Humor“, „Blumenkohl-Leben“, „zuckersüßem Tod“, „fettschmierigem Sex“; Banalität, Hunger, Lebensgestank, organischer „Alien-Sex“ sind zentrale Elemente. Idyllische Szenen von Leben und Tod fantastischer Figuren, so bunt, so fruchtbar. Oberflächen und Begriffe sind gleichermaßen ekelerregend und verführerisch. Lüsternheit und Ironie durchdrungen von schauderhaften Gefühlssensationen in einer surrealen Welt, bis zum Punkt an dem Schrecken und Sinnlichkeit verschmelzen; ein Gewirr von Illusionen. Die Objekte entfalten sich in ihrem Antagonismus, sie erscheinen zugleich spröde und doch geschmeidig, elegant und trotzdem wild oder spiegeln ein Zusammenspiel zwischen organisch und anorganisch wider.“

 

TANJA RIEBEL

seit 2019    Museumspädagogin im Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg
seit 2019    Lehrauftrag am Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung an der Universität Regensburg
2016 –2019    Master of Arts an der Universität Regensburg, Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung
seit 2018       Förderkünstlerin der Oswald-Zitzelsberger-Kunst-und Kulturstiftung

Kontakt:
tanja.riebel@web.de
www.tanja-riebel.com
Instagram: @tanjariebel

„Die Natur bildet den Ausgangspunkt meiner künstlerischen Arbeit.
Die Verwendung organischer Formen und Strukturen lässt ein vertrautes Wieder-erkennen in uns anklingen. Spuren der Realität, Erinnerungen und Empfindungen spiegeln sich in meinen Kompositionen wider. Farben und Formen lassen zunächst Assoziationen aufblitzen und im nächsten Moment scheinen sich diese in unter-schiedlichen Farbschichten und in einer surrealen Räumlichkeit aufzulösen. Auf der Leinwand entsteht so eine eigenständige Kombination aus Realität und Fiktion.“