Ausstellung "BILDWELTEN"

19.01. - 24.02.2019

Ursula Bolck-Jopp
Maria Seidenschwann
Joseph Stephan Wurmer

Eröffnung am Freitag, 18. Januar 2019 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. Januar bis 24. Februar 2019

Immer zu Beginn eines Ausstellungsjahres zeigt der Kunst- und Gewerbeverein Künstler unserer Region, die mit ihrem Kunstschaffen wichtige Einflüsse ausüben und interessante Impulse verleihen. Das Jahr 2019 beginnt deshalb mit einer Präsentation der Künstler Ursula Bolck-Jopp, Maria Seidenschwann und  Joseph Stephan Wurmer. Unter dem Titel „Bildwelten“ werden die drei durchaus unterschiedlichen künstlerischen Positionen vom 19. Januar bis 24. Februar in den Ausstellungsräumen an der Ludwigstraße gezeigt.

Die Arbeiten von Ursula Bolck-Jopp sind stets von einem Hauch Magie geprägt. Immer erhält die sichtbare Welt bei Bolck-Jopp einen großen Stellenwert, aber nur, um darauf aufzubauen und sie oft bis zur Unkenntlichkeit zu verarbeiten, sie destruktiv zu behandeln und so ganz neue Welten zu schaffen. Zum diesem Zwecke bedient sich die Künstlerin fantasiereich unterschiedlichster Techniken.  Sie kombiniert Fotografie und Zeichnung, verwendet persönliche Notizzettel oder andere Relikte, sie zeichnet, malt oder erarbeitet Collagen – eine breit angelegte Bildwelt, die den Betrachter in andere Sphären entführt.

Völlig anders sieht die Bildpräsentation von Maria Seidenschwann aus. Ihre zum Teil sehr großformatigen Arbeiten sind geprägt von einer intensiven  Auseinandersetzung von Farbigkeit und Abstraktion. Emotionalität und Sinnlichkeit vereinen sich zu einer beeindruckenden Kunstsprache, die nicht selten meditativ oder spirituell wirkt. Die Spannbreite ihrer Bildsprache reicht von Grellfarbigkeit bis hin zu düsteren, monotonen Farbwelten. Was ist besser geeignet, die Tiefe von Stimmungen wiederzugeben? Hinzu kommt, dass die zahlreichen Reisen Seidenschwanns und ihre Auseinandersetzung mit anderen Kulturen dabei einen wichtigen Einfluss ausüben.

Einen konträren Aspekt bringt Joseph Stephan Wurmer mit seinem skulpturalen Schaffen in diese Ausstellung ein. Wurmers Arbeitsmaterial ist das Holz und er versteht diesen Naturstoff fantasiereich zu veredeln. Das Merkmal seiner Arbeiten: Sie sind alle aus einem einzigen Stück gemacht. Auch wenn dies manchmal kaum zu glauben ist angesichts der Skulpturen, die oft wirken wie zusammengesetzte Holzbauklötze.  Gerade die Ausstrahlungskraft seiner Holzskulpturen, von beeindruckenden Einzelarbeiten bis hin zu raumgreifenden Installationen, setzen in den hier gezeigten „Bildwelten“ neue, spannende Akzente.

Reiner R. Schmidt, 3. Vorsitzender KuGVR e.V.

Die Volkshochschule Regensburg bietet in Kooperation mit dem KuGVR Führungen durch diese Ausstellung unter der Leitung der Künstlerin Gisela Conrad am Samstag, 26.01. und 16.02. um 11 Uhr an. Anmeldung und Information bitte direkt unter Tel. 0941/507 2433, www.vhs-regensburg.de.

Fotos der Ausstellung: © Stefan Hanke

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